Mo 28 Apr 2008
Bochum
Tja, da habe ich also erst mal 18 Stunden am Stück geschlafen, der Flug war ja insgesamt ok, war auch nett bis Paris mit Ben, aber dann kommt ja immer der Augenblick, wo jeder sehen muss, wo er/sie bleibt.
Martin holte mich in Düsseldorf ab, blitzschnell war ich durch alle Kontrollen, das Gepäck sofort zur Stelle – ja doch, Glas, Stahl, Beton, genau so hatte ich das doch alles in Erinnerung – und aber vor allem Wiedersehensfreude mit dem alten Freund.
In Bochum erst mal ein wenig auspacken, witzigerweise ist Uli, der zum Zeitpunkt meiner Ausreise grade nach Neuseeland auswanderte, gerade zu Besuch und wohnt auch bei Martin und Andrea – allerdings ist er nur auf Urlaub und kehrt nach ein paar Wochen wieder zurück – er war ja damals „richtig“ ausgewandert.
Morgens kommt Margret zum Frühstück und dann geht es auf nach Haan, das neue Haus besichtigen … ich bin schon ein wenig aufgeregt, schließlich habe ich es noch nicht in Natur gesehen. Aber Gerd und Regina sind da – mit Sekt und Selters und nach einer ersten Besichtigung bin ich rundum begeistert: Es ist wunderschön, liebevoll saniert und Rik hat mit seinen aktuellen Streicharbeiten auch ganze Arbeit geleistet. Es werden Schlüssel übergeben, Verabredungen getroffen – nächsten Freitag kann ich einziehen.
Dann geht’s weiter zu meiner Schwester, wo meine Eltern und mein Neffe schon warten – große Wiedersehensfreude! Die Eltern sind wirklich froh, dass ich wieder zurück bin, war ja auch ein Grund zu gehen, mit ihnen auch Zeit verbringen zu können.
Natürlich friere ich ständig, es ist um die 20 Grad, alle sind glücklich ob des schönen warmen Wetters – nur bei mir will sich diese Freude nicht so ganz einstellen, habe ich Bamako doch bei 38 Grad verlassen – kurz vor Mitternacht.
Ich rufe in Mali an, um wissen zu lassen, dass ich gut angekommen bin und bitte alle lieb von mir gegrüßt werden sollen – ist schon irgendwie komisch ….