Düsseldorf

Nun ist es also so weit, die beiden Umzüge sind überstanden, alles ist gepackt und vorbereitet und ich treffe mich mit meiner Schwester am Flughafen in Düsseldorf. Das ist gut, sie kümmert sich ums Gepäck, ich bringe den Leihwagen zurück, schon ist das Ckeck-in erledigt – natürlich nicht, ohne für das Übergepäck zu zahlen. Ich mache mich zügig auf zum Gate, denn ich weiß um die vielen Sicherheitschecks, die mir nun bevorstehen. Aber es geht ganz fix – und bald sitze ich im Flugzeug nach Paris.

Dort angekommen erwartet mich wieder der weite Weg durch den Airport Charles de Gaulle. Sie haben inzwischen viel an der Ausschilderung und an den Transportwegen gearbeitet. Ich kann also einen Shuttle Bus und einen automatischen Zug nutzen, um ans andere Ende des Flughafens zu gelangen. Natürlich haben sie wieder mal das Gate gewechselt, was daran auffällt, dass nur wenige Menschen dort sitzen, wo es ursprünglich losgehen sollte. Also noch mal quer durch die Halle – jetzt ist es aber wirklich so weit. Viel Handgepäck und Gedrängel, aber diesmal heben wir pünktlich ab.

Ich durchsuche das Unterhaltungsprogramm und entscheide  mich für den Film AVATAR, den wollte ich eh immer mal sehen, das verkürzt die 6 Stunden Flug doch gewaltig und bringt mich auch wieder in die französische Sprache.

Tja und dann sind wir Bamako, die warme, staubige, nach Flugbenzin und Müllverbrennung riechende Wüstenluft empfängt mich – auf eine gewisse Art das Gefühl, nach Hause zu kommen …. Meine Freundin Anne hat in Absprache mit der GIZ einen Fahrer zum Flughafen geschickt, der mich und eine weitere Kollegin, die aus dem Heimaturlaub zurück kommt, abholt und zu ihr bringt, denn wir werden bei ihr wohnen.