Remscheid

Ein Dank an meinen lieben FreundInnenkreis, an meine Schwester und meinen Neffen Sebastian – so ein schönes Fest – trotz malischen Wetters (es herrschten in Remscheid 42 Grad!) haben so viele die Reise ins Bergische Land gemacht, um an der bergischen Kaffeetafel zu sitzen.

Mit diesen lieben Wünschen ausgestattet, kann ich wirklich gut nach Mali zurückkehren. Euphorisch bin ich dabei nicht. Befürchte ich doch sehr, das Land, das ich kenne, nicht mehr so vorzufinden, wie ich es kenne. Vor meinem inneren Auge sehe ich Militärkontrollen an jeder Kreuzung in Bamako und Banditen hinter jeder Ecke – allein aufs Wiedersehen mit Hamidou freue ich mich wirklich. Klar ist, dass ich vorläufig nicht nach Bandiagara zurück kann. Es ist nach wie vor „Rote Zone“.

Hamidou berichtet, dass ca. 200 malische Soldaten die Stadt schützen sollen, 20 von ihnen machen regelmäßig ihre Mittagspause in unserem Hof – der Posten ist direkt hinter unserem Haus. Wohl mit das best bewachteste Haus in der Gegend – zugleich aber womöglich auch ein gutes Ziel, denn es liegt an der Straße nach Borko, von wo – mit deutscher Entwicklungshilfe – eine gute Piste nach Douentza führt, von wo es nach Gao geht, immerhin bis dahin sind es über 500 km. …